Die besten Eisenbahnspiele in unserer Spielesammlung
Schienen verlegen, Strecken planen und Passagiere ans Ziel bringen: Eisenbahnspiele gehören zu unseren beliebtesten Brettspielgenres. Wir stellen unsere Lieblingsspiele rund um Züge, U-Bahnen und Bahnnetze vor.

Züge gehören seit langem zu den Top-Brettspielthemen. Mal bauen wir ein verzweigtes Schienennetz quer durch einen Kontinent, mal planen wir U-Bahn-Linien in Großstädten oder transportieren Waren und Passagiere effizient ans Ziel. Das Eisenbahnthema verbindet dabei oft eingängige Regeln mit spannenden Entscheidungen: Welche Strecke sichere ich mir zuerst? Wie optimiere ich mein Netzwerk? Und wann kommt mir die Konkurrenz in die Quere?
In den vergangenen Jahren haben wir zahlreiche Zug- und Eisenbahnspiele auf dem Tisch gehabt – vom zeitlosen Klassiker bis zur modernen Neuerscheinung. Manche setzen auf den Ausbau großer Streckennetze, andere auf Tüfteln mit Linienplänen oder kooperative Herausforderungen auf stark befahrenen Strecken. In dieser Übersicht stellen wir unsere Favoriten vor und zeigen, welche Spiele sich besonders für Familien, Gelegenheitsspieler oder erfahrene Strateginnen eignen.
Zug um Zug
von Alan R. Moon | Days of Wonder | 2004 | 2 bis 5 Personen | Ab 8 Jahren | bis 60 Minuten

Es gibt Brettspiele, die man nach Jahren wieder aus dem Regal holt und sofort versteht, warum sie zu Klassikern geworden sind. Zug um Zug gehört für uns genau in diese Kategorie. Das Spielprinzip ist in zwei Sätzen erklärt: Wir sammeln farbige Karten, um Bahnstrecken zwischen Städten in Nordamerika zu bauen. Gleichzeitig versuchen wir, unsere geheimen Zielkarten zu erfüllen, die jeweils zwei Städte miteinander verbinden sollen.
Gerade diese Mischung aus Zugänglichkeit und spannenden Entscheidungen macht den Reiz aus. Baue ich meine Strecke sofort oder sammle ich noch Karten für eine längere Verbindung, die sofort mehr Punkte bringt? Sichere ich mir den wichtigen Abschnitt jetzt oder hoffe ich darauf, später noch einen besseren Weg zu finden? Wer zu lange wartet, erlebt mitunter eine unangenehme Überraschung, wenn die Konkurrenz den entscheidenden Streckenabschnitt vor der eigenen Nase besetzt.
Zug um Zug schafft etwas, das nur wenige Familienspiele erreichen: Es ist leicht zu lernen, bietet aber genügend taktische Möglichkeiten, damit auch Vielspieler gerne mit am Tisch sitzen. Dazu kommt das befriedigende Gefühl, nach und nach ein eigenes Schienennetz über die Karte wachsen zu sehen. Nicht ohne Grund ist das Spiel seit mehr als zwei Jahrzehnten ein echter Klassiker in unserem Spielregal und für viele Menschen der Einstieg in das Hobby gewesen.
- Das kompetitive Strategiespiel Zug um Zug entführt euch zu einem Zug-Abenteuer quer durch die nordamerikanischen Städte zur Zeit der Jahrhundertwende.
- Nachdem Phileas Fogg in 80 Tagen um die Welt gereist ist, beschlossen fünf Freunde eine Wette. Der Gewinner bekommt 1 Millionen Dollar. Das Ziel, die meisten Städte Nordamerikas zu besuchen.
- Legt Bahnverbindungen zwischen Städten an und errichtet Bahnhöfe, um eure Ziele zu erreichen. Versucht die längste Bahnstrecke Nordamerikas zu bauen.
- Das Familienspiel ist einfach und kann in 5 Minuten erlernt werden. Es spricht sowohl Familien als auch erfahrene Spieler an.
- 2-5 Spieler, 8+ Jahre, 30-60 Minuten Spielzeit je Partie, Autor: Alan R. Moon, Spiel auf Deutsch
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Zug um Zug: Legenden des Westens
von Rob Daviau, Matt Leacock, Alan R. Moon | Days of Wonder | 2023 | 2 bis 45 Personen | Ab 10 Jahren | bis 90 Minuten pro Partie

Mit Legenden des Westens hat Zug um Zug eine Fortsetzung erhalten, die weit mehr ist als nur eine neue Landkarte. Das Legacy-Spiel begleitet eine feste Spielgruppe über zwölf miteinander verbundene Partien hinweg. Dabei beginnt alles vertraut: Karten sammeln, Strecken bauen und Aufträge erfüllen. Doch von Spiel zu Spiel verändert sich die Welt. Wir entdecken buchstäblich den wilden Westen, ergänzen den Spielplan, fügen neue Regeln hinzu und immer wieder sorgen Überraschungen für frischen Wind auf dem Spieltisch.
Gerade dieser Wandel macht den besonderen Reiz von Zug um Zug: Legenden des Westens aus. Während die grundlegenden Mechanismen des Originals erhalten bleiben, entwickelt sich die Kampagne Schritt für Schritt weiter. Entscheidungen aus früheren Partien wirken nach und jede Gruppe erlebt ihre ganz eigene Geschichte. Das sorgte bei uns am Tisch dafür, dass wir nach einer Partie meist direkt die nächste beginnen wollten.
Wir haben die komplette Kampagne zu fünft während der Weihnachtsferien gespielt und waren überrascht, wie gut es den Autoren gelungen ist, das vertraute Zug-um-Zug-Gefühl mit klasse Ideen zu verbinden. Die einzelnen Partien bleiben zugänglich, bieten aber immer wieder neue Herausforderungen und kleine Entdeckungen. Für feste Spielgruppen ist Legenden des Westens deshalb nicht nur ein gelungenes Eisenbahnspiel, sondern eines der beeindruckendsten Legacy-Erlebnisse der vergangenen Jahre.
- Zug um Zug Legacy: Legenden des Westens entführt dich in ein Zug-Abenteuer in ein Amerika des späten 19. Jahrhundert. Das kompetitive Familienspiel ist einfach und kann schnell erlernt werden
- Erkunde in dieser Kampagne mit 12 Partien nicht nur das Land, sondern erlebe außerdem eine fortlaufende Geschichte, die ein völlig neues Spielerlebnis entstehen lässt
- Platziere deine Eisenbahnschienen sinnvoll, um mit einer siegreichen Strategie zu fahren. Lege Zugverbindungen zwischen Orten an, um deine Ziele zu erreichen und transportiere sowohl Menschen als auch Waren
- Erziele die meisten Punkte, wobei durch das Öffnen neuer Schachteln immer mehr Regeln und Komponenten dazukommen und eine innovative Geschichte erzählt wird
- 2-5 Spieler | Ab 10+ Jahren | 20-90 Minuten Spielzeit je Partie | Autoren: Rob Daviau, Matt Leacock und Alan R. Moon | Spiel in Deutsch
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Colt Express
Von Christophe Raimbault | Ludonaute | 2014 | 2 bis 6 Personen | Ab 10 Jahren | bis 45 Minuten

Nicht jedes Zugspiel dreht sich um Streckenbau und Eisenbahnnetze. In Colt Express springen wir stattdessen direkt auf einen fahrenden Zug im Wilden Westen und versuchen als Banditen möglichst viel Beute zu ergaunern. Geldsäcke, Juwelen und andere Wertgegenstände liegen in den 3D-Pappwaggons bereit – allerdings haben auch die anderen Ganoven am Spieltisch genau dasselbe Ziel.
Genial ist die Programmierung der Aktionen in jeder Spielrunde: Zunächst planen alle verdeckt ihre Züge und legen Karten für Bewegung, Schläge, Schüsse oder das Einsammeln von Beute aus. Erst anschließend wird alles in der festgelegten Reihenfolge ausgeführt. Das führt regelmäßig zu herrlichem Chaos: Plötzlich steht die gewünschte Beute nicht mehr dort, wo sie eben noch lag, ein anderer Bandit hat einen aus dem Waggon geprügelt oder die eigene Figur landet ganz woanders als geplant.
Genau diese Mischung aus Planung, Unsicherheit und Schadenfreude macht Colt Express bis heute zu einem außergewöhnlichen Familienspiel. Dazu kommt die dreidimensionale Darstellung des Zuges, die sofort Aufmerksamkeit auf dem Spieltisch erzeugt und das Thema hervorragend transportiert. Wer interaktive Spiele mag, bei denen ständig etwas Unerwartetes passiert und gemeinsam viel gelacht wird, findet hier einen echten Klassiker, der auch Jahre nach seiner Veröffentlichung nichts von seinem Charme verloren hat.
- In Colt Express, dem kompetitiven Familienspiel, sind die Spieler als Banditen auf der Jagd nach fetter Beute
- Mit waghalsigen Manövern springen die Spieler auf die Waggons und in die Abteile hinein, um den ehrbaren Reisenden Geldbörsen und Schmuck zu rauben
- Bei diesem rasanten Strategiespiel wird es nur ein Bandit schaffen, der reichste Gesetzlose der Bande zu werden
- Um zu gewinnen, muss man mehr Beute machen als die Mitspieler, ohne dabei allzu viele Kugeln abzubekommen. Denn der Schütze erhält bei Spielende zusätzlich den Titel Revolverheld
- 2-6 Spieler | Ab 10+ Jahren | Bis zu 40+ Minuten Spielzeit je Partie | Spiel in Deutsch
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Freie Fahrt
Von Friedemann Friese | 2F-Spiele | 2021 | 1 bis 5 Personen | Ab 12 Jahren | bis 90 Minuten

Wer bei Eisenbahnspielen sofort an Zug um Zug denkt, sollte vielleicht mal einen Blick auf Freie Fahrt werfen. Autor Friedemann Friese greift viele vertraute Elemente des Genres auf, entwickelt daraus aber ein deutlich anspruchsvolleres Brettspiel. Statt fertige Verbindungen zu nutzen, müssen wir das europäische Schienennetz zunächst selbst aufbauen. Gleise werden verlegt, Strecken entstehen und erst allmählich nimmt das Reisen zwischen den Städten Fahrt auf.
Besonders interessant ist die Idee der privaten und später verstaatlichten Bahnstrecken. Wer eine Verbindung baut, kann sie zunächst kostenlos selbst nutzen, während andere für die Mitfahrt bezahlen müssen. Sobald jemand die Strecke nutzt, wird sie jedoch für alle zugänglich. Dadurch entstehen immer wieder spannende Entscheidungen: Bezahle ich jetzt für eine Abkürzung oder investiere ich lieber in den Ausbau des eigenen Netzes?
Hinzu kommen wechselnde Reiserouten, die uns quer durch Europa führen und langfristige Planung erfordern. Dabei reicht es nicht, einfach nur von Stadt zu Stadt zu fahren. Wer erfolgreich sein möchte, muss passende Anschlussziele im Blick behalten, sein Geld sinnvoll einsetzen und die Entwicklungen auf dem Spielplan aufmerksam verfolgen. Freie Fahrt wirkt dadurch strategischer und anspruchsvoller als viele andere Familienspiele mit Eisenbahnthema. Man muss sich Zeit dafür nehmen – sowohl für die Regeln als auch bei der Spieldauer, die jenseits der 90 Minuten liegen kann.
Railroad Tiles
Von Hjalmar Hach, Lorenzo Silva | Horrible Guild | 2025 | 1 bis 4 Personen | Ab 8 Jahren | bis 30 Minuten

Railroad Tiles hat uns positiv überrascht. Während wir mit der „Railroad Ink“-Reihe nie so richtig warm geworden sind, funktioniert das Spielprinzip als Plättchenlegespiel für unseren Geschmack deutlich besser. Runde für Runde entsteht auf dem eigenen Tableau ein immer größeres Netz aus Straßen und Schienen, wobei jede Plättchenwahl gut überlegt sein will. Besonders gelungen finden wir den gemeinsamen Markt, der nicht nur für leichte Interaktion sorgt, sondern immer wieder spannende Entscheidungen erzwingt: Sichere ich mir früh die Zugreihenfolge der nächsten Runde oder nehme ich die besseren Plättchen?
Trotz der einfachen Regeln steckt erstaunlich viel Tiefgang im Spiel. Timing, clevere Streckenführung und die richtige Balance zwischen kurzfristigen Punkten und langfristigen Zielen machen jede Partie interessant. Dazu kommen das liebevolle Material und das befriedigende Gefühl, am Ende ein möglichst effizientes Verkehrsnetz erschaffen zu haben. Railroad Tiles bietet deutlich mehr Raffinesse, als man auf den ersten Blick erwartet und es ist keine leichte Aufgabe, in gerade mal acht Runden alle Anforderungen der Wertungen optimal zu erfüllen. Für uns gehört es zu den stärkeren Plättchenlegespielen der letzten Jahre und ist eine klare Empfehlung für alle, die entspannt tüfteln und optimieren möchten.
- Das kompetitive Strategiespiel Zug um Zug entführt euch zu einem Zug-Abenteuer quer durch die nordamerikanischen Städte zur Zeit der Jahrhundertwende.
- Nachdem Phileas Fogg in 80 Tagen um die Welt gereist ist, beschlossen fünf Freunde eine Wette. Der Gewinner bekommt 1 Millionen Dollar. Das Ziel, die meisten Städte Nordamerikas zu besuchen.
- Legt Bahnverbindungen zwischen Städten an und errichtet Bahnhöfe, um eure Ziele zu erreichen. Versucht die längste Bahnstrecke Nordamerikas zu bauen.
- Das Familienspiel ist einfach und kann in 5 Minuten erlernt werden. Es spricht sowohl Familien als auch erfahrene Spieler an.
- 2-5 Spieler, 8+ Jahre, 30-60 Minuten Spielzeit je Partie, Autor: Alan R. Moon, Spiel auf Deutsch
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Next Station: London
Von Matthew Dunstan | Blue Orange Games | 2022 | 1 bis 4 Personen | Ab 8 Jahren | bis 30 Minuten

Next Station: London zeigt uns, wie viel Spielspaß in einem kleinen Flip-and-Write stecken kann. Mit vier farbigen Stiften planen wir Runde für Runde ein eigenes U-Bahn-Netz durch die britische Hauptstadt. Was zunächst schlicht wirkt, entwickelt bald einen Sog: Jede gezogene Stationskarte stellt uns vor neue Entscheidungen, denn die Linien müssen clever verlängert werden, ohne sich selbst oder andere Strecken ungeschickt zu blockieren. Dabei gilt es, möglichst viele Stadtbezirke, Umsteigepunkte und Sehenswürdigkeiten sinnvoll miteinander zu verbinden. Besonders gefällt uns, dass nach jeder Partie ein individueller Netzplan entsteht, auf den man fast ein wenig stolz ist.
Die Spielregel ist ein Graus: schlecht layoutet, kompliziert in der erklärenden Abfolge der Spielzüge. Schade eigentlich, denn wenn eine:r am Tisch das Spiel kennt und erklären kann, ist es eigentlich ziemlich einfach. Dann gelingt der Einstieg bei Next Station: London auch Gelegenheitsspielern problemlos, dennoch verlangt das Spiel vorausschauendes Planen und belohnt gut durchdachte Streckenführungen. Zwar spielt jeder solitär auf seinem eigenen Plan und der Kartenzufall schränkt die langfristige Planung manchmal etwas ein, trotzdem überzeugt Next Station: London als kurzweiliges, elegantes Tüftelspiel. Wer Freude daran hat, Verkehrsnetze zu optimieren und in rund 30 Minuten eine kleine Denksportaufgabe zu lösen, findet hier ein rundes Familienspiel für zwischendurch.
Inzwischen gibt es drei Nachfolger und Ausflüge nach Paris, Tokio und Berlin. Dennoch bleibt der Auftakt in der englischen Hauptstadt unser Favorit.
- Spielkategorie: Familienspiele und Kartenspiele für gemeinsame Spielerunden
- Spielprinzip: Gestalten Sie das U-Bahn-Netz Londons neu und verbinden Sie möglichst viele Stadtbezirke durch strategisch platzierte Haltestellen
- Spielablauf: Nach vier Durchgängen mit je fünf bis zehn Runden ist das neue Netzwerk fertig und wird einer Punktewertung unterzogen
- Punktesammlung: Erschließen Sie Stadtbezirke, schaffen Sie Umsteigemöglichkeiten, verbinden Sie Attraktionen und überqueren Sie die Themse für maximale Punktzahl
- Erweiterungsmodule: Verschiedene optionale Module wie Farbeffekte, Zielkarten und Tag der offenen Tür erhöhen den Anspruch und die Wiederspielbarkeit
- Kombinierbarkeit: Das Modul Farbeffekte ist mit den Spielen Next Station Tokyo und Next Station Paris kombinierbar
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Voll verplant
Von Hisashi Hayashi | Schmidt Spiele | 2021 | 1 bis 6 Personen | Ab 8 Jahren | bis 30 Minuten

Lange bevor Hisashi Hayashi mit Bomb Busters zum Spiel-des-Jahres-Autor wurde, entwickelte der Japaner bereits 2018 Metro X. Drei Jahre später erschien das Spiel schließlich auch auf Deutsch unter dem Titel Voll verplant. Mit nur einer Handvoll Regeln gelingt hier ein erstaunlich anspruchsvoller Denkspaß. Auf den ersten Blick setzen wir lediglich Kreuze auf einem U-Bahn-Plan, tatsächlich verbirgt sich dahinter jedoch ein raffiniertes Optimierungsspiel.
Jede Entscheidung wirkt sich auf mehrere Linien gleichzeitig aus. Dadurch stehen wir ständig vor der Frage, welche Strecke wir zuerst ausbauen und welche wichtigen Knotenpunkte besser noch freigehalten werden sollten. Gerade diese kleinen taktischen Dilemmata machen den besonderen Reiz des Spiels aus. Gleichzeitig gilt es stets im Blick zu behalten, welche Karten noch im Stapel liegen und welche Möglichkeiten sich daraus ergeben könnten.
Trotz seines abstrakten Spielprinzips vermittelt Voll verplant überraschend gut das Gefühl, ein echtes Nahverkehrsnetz zu entwickeln. Anders als bei der Next-Station-Reihe liegen der Schachtel gleich vier unterschiedliche Stadtpläne bei, die für viel Abwechslung und einen hohen Wiederspielreiz sorgen. Direkte Interaktion gibt es zwar nicht, dafür eignet sich das Spiel hervorragend für entspannte Tüfteleien – sowohl allein als auch in der Gruppe.
Ein cleveres Flip-and-Write-Spiel mit Verkehrsthema und hohem Knobelfaktor.
- Voll verplant ist ein schnelles Flip-&-Write-Familienspiel von Hisashi Hayashi für 1–6 Spieler ab 8 Jahren. Ihr plant U-Bahn-Fahrten durch Städte wie Berlin, Madrid, Amsterdam oder Paris und versucht, die wertvollsten Stationen zu erreichen.
- Alle spielen gleichzeitig auf ihrem eigenen Plan. fahren und wo sich gute Umstiege lohnen. weitere Bonuspunkte auf dem Plan.
- Zielgruppe: ab 8 Jahren
- Spieleranzahl: 1 bis 6 Spieler
- Spieldauer: ca. 20 Minuten
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Switch & Signal
Von David Thompson | Kosmos | 2020 | 2 bis 4 Personen | Ab 10 Jahren | bis 45 Minuten

Switch & Signal zählt zu den wenigen kooperativen Eisenbahnspielen und setzt sein Thema überzeugend um. Gemeinsam steuern wir Züge durch das Schienennetz, bringen Waren rechtzeitig an ihre Zielorte und stellen Weichen sowie Signale im richtigen Moment. Zu Beginn wirkt die Aufgabe noch überschaubar, doch mit jeder Runde nimmt der Verkehr zu und die Abstimmung im Team wird wichtiger. Welche Strecke hat Vorrang? Wo droht ein Engpass? Und wie reagieren wir auf unvorhergesehene Entwicklungen?
Gerade die Kommunikation steht dabei im Mittelpunkt. Das funktioniert auch mit Kindern gut, sofern sie ihre eigenen Ideen einbringen und nicht einfach den Vorschlägen der Erwachsenen folgen. Unterstützt wird das zugängliche Spielerlebnis durch einfache Regeln und eine ansprechende thematische Gestaltung. Für zusätzliche Abwechslung sorgt der doppelseitige Spielplan mit den Streckennetzen von Europa und Nordamerika.
Zwar spielt auch das Würfelglück eine Rolle, dennoch gelingt es Switch & Signal, die Herausforderungen eines stark ausgelasteten Eisenbahnnetzes spannend einzufangen. Nicht ohne Grund schaffte es das kooperative Familienspiel 2021 auf die Empfehlungsliste zum Spiel des Jahres.
Ein thematisch starkes Eisenbahnspiel, bei dem Kommunikation und Teamwork wichtiger sind als Konkurrenzdenken. Wir sind immer wieder erstaunt, dass dieses günstige Brettspiel so unterm Radar läuft und kaum bekannt ist.
- Auf der Empfehlungsliste zum Spiel des Jahres 2021
- Kooperatives Brettspiel: gemeinsam Streckennutzung planen und erfolgreich sein
- Einfache Regeln und schneller Einstieg für die ganze Familie
- 3D-Eisenbahnen und Spielplan zum Wenden mit zwei Landkarten
- Für 2-4 Spieler ab 10 Jahren
- Ein tolles Geschenk zu Weihnachten oder zum Geburstag für die ganze Familie
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Get on Board
Von Saashi, Xavier Taverne | Iello, Huch | 2022 | 2 bis 5 Personen | Ab 8 Jahren | bis 30 Minuten

Einsteigen, Türen schließen, abfahren: Das Familienspiel „Get on Board“ lädt uns zu einer Busfahrt in London oder Manhattan ein – die Strecke bestimmt allerdings jeder selbst. In zwölf Runden bauen wir die bestmögliche Route auf dem gemeinsamen Spielfeld, sammeln Fahrgäste ein, bringen sie zu Zielorten, klappern Sehenswürdigkeiten ab und versuchen, nicht im Stau stecken zu bleiben. Denn im Laufe einer Partie kann es an manchen Kreuzungen eng werden, wenn bis zu fünf Personen ihre farbigen Streckenmarker aus Holz ausgelegt haben.
Autor Saashi aus Japan hat seinem Brettspiel Get on Board variable Wertungsmöglichkeiten spendiert. Personen, Orte, allgemeine Ziele und die persönliche Zielkarte lassen uns auf unterschiedlichste Arten punkten. Durch die gezogenen Routenkarten kommt ein Schuss Zufall ins Spiel. Wir machen also das Beste aus den gegebenen Möglichkeiten und konzentrieren uns auf Teilaspekte, die lohnend erscheinen. Wobei klar ist: Ein dicker Strategiebrocken ist das Ganze nicht. Get on Board richtet sich an Familien, ist häufig belohnend ausgelegt und bleibt jederzeit flüssig im Spielablauf.
- Langlebigkeit
- Flexible Gestaltung
- Zubehör
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Lok ’n Roll
Von Michiel de Wit | Board Game Circus | 2022 | 1 bis 4 Personen | Ab 8 Jahren | bis 15 Minuten

Lok ’n Roll zeigt, dass ein gutes Eisenbahnspiel nicht immer ein großes Spielbrett oder komplexe Wirtschaftssysteme braucht. Stattdessen dreht sich hier alles um den gemeinsamen Ausbau einer Bahnstrecke mit Gleiskarten und die Frage, wie weit Dampflok Emma anschließend fährt. Das Besondere: Nach jedem ausgespielten Gleis entscheidet ein Würfelwurf darüber, ob die Lok sicher vorankommt oder entgleist. Wer zu mutig baut, riskiert Strafkarten, wer zu vorsichtig spielt, wird seine Handkarten nur langsam los. Clever ist zudem das System, Strafkarten miteinander zu kombinieren und dadurch wieder loszuwerden, was immer wieder für kleine taktische Überlegungen sorgt.
Die Regeln sind schnell erklärt, das Material sympathisch gestaltet und eine Partie dauert nicht lange. Strategische Tiefe sollte man zwar nicht erwarten, dafür eignet sich Lok ’n Roll hervorragend als lockeres Familienspiel oder als Absacker nach einem längeren Spieleabend.
- Kartenspiele
- Board Game Circus
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